Glossar · OnPage SEO

Landingpage

Eine Landingpage ist eine Seite, auf der Besucher gezielt „landen" – über eine Suchanfrage, eine Anzeige oder einen Link – und die genau ein Ziel verfolgt: eine Anfrage, einen Kauf, eine Anmeldung. Anders als eine Startseite oder eine Übersichtsseite ist sie auf ein Thema, eine Zielgruppe und eine Handlung fokussiert.

Was ist eine Landingpage?

Der Begriff Landingpage (Zielseite) stammt aus dem Online-Marketing und bezeichnet jede Seite, auf der ein Besucher seinen Besuch beginnt. Im engeren Sinn – und so wird er heute meist verwendet – ist eine Landingpage eine eigens gebaute Seite für ein Thema, eine Zielgruppe und ein Conversion-Ziel. Beispiele: eine Seite für „SEO Freelancer Köln", eine Seite für ein einzelnes Produkt, eine Seite für ein Webinar.

Der Unterschied zur normalen Unterseite liegt im Fokus. Eine Leistungsübersicht erklärt zehn Dinge. Eine Landingpage erklärt eines – so vollständig, dass die Person nicht weitersuchen muss, und so überzeugend, dass sie handelt.

Landingpage im SEO vs. Landingpage für Anzeigen

Beide Varianten teilen das Ziel, unterscheiden sich aber im Aufbau:

  • SEO-Landingpage: Soll organisch für ein Keyword-Cluster ranken. Braucht ausreichend Text, klare Struktur mit Überschriften, interne Verlinkung, Title-Tag, Meta-Description und strukturierte Daten. Sie ist Teil der Website-Navigation.
  • Ads-Landingpage: Empfängt bezahlten Traffic aus Google Ads oder Social Ads. Oft ohne Navigation, sehr kurz, ein einziger Call-to-Action. Meist per noindex von Google ausgeschlossen, damit sie nicht mit organischen Seiten konkurriert.

Für kleine Unternehmen ist die SEO-Landingpage die wichtigere: Sie arbeitet dauerhaft, ohne Klickkosten. Wie so eine Seite für eine Region aussieht, zeigt zum Beispiel meine Seite SEO Freelancer Essen.

Aufbau einer Landingpage, die konvertiert

Die Reihenfolge ist kein Zufall – sie folgt dem Weg, den ein Besucher gedanklich geht:

  1. Überschrift mit dem Suchbegriff und dem Nutzen. Die H1 bestätigt in einer Sekunde: „Du bist richtig hier."
  2. Kurzpitch. Zwei bis drei Sätze: Für wen, was, warum du.
  3. Erster Call-to-Action. Sichtbar ohne Scrollen, für die, die schon entschieden sind.
  4. Vertrauen. Logos, Bewertungen, Zahlen, Testimonials – bevor die Person weiterliest, will sie wissen, ob du seriös bist.
  5. Leistung im Detail. Was genau passiert, wie läuft es ab, was kostet es (oder wie wird abgerechnet).
  6. Einwände. Ein FAQ-Block beantwortet die Fragen, die sonst zum Absprung führen.
  7. Zweiter Call-to-Action. Am Ende, für die, die alles gelesen haben.

Was nicht auf eine Landingpage gehört: Links zu allem anderen, ein Blog-Feed, drei verschiedene Angebote. Jede Ablenkung senkt die Conversion-Rate messbar.

Landingpages für Google optimieren

Eine Landingpage rankt nur, wenn sie inhaltlich die beste Antwort auf die Suchanfrage ist. Konkret:

  • Ein Keyword-Cluster pro Seite. Keine zwei Seiten für dasselbe Thema.
  • Ausreichend Tiefe. Nicht „mindestens 800 Wörter", sondern: alles beantwortet, was die Suchanfrage impliziert. Manchmal sind das 400 Wörter, manchmal 2.000.
  • Strukturierte Überschriften. H2 und H3, die Unterfragen aufgreifen – auch für Featured Snippets und KI-Antworten.
  • Interne Links. Von thematisch passenden Seiten auf die Landingpage und von ihr zu vertiefenden Inhalten. Mehr dazu unter interne Verlinkung.
  • Technik. Schnelle Ladezeit, mobil bedienbar, keine Layout-Sprünge – siehe Core Web Vitals.
  • Strukturierte Daten. FAQ, Service, LocalBusiness oder Product als JSON-LD, damit Google den Inhalt maschinell versteht.

Lokale Landingpages: Chance und Risiko

Für Dienstleister mit mehreren Einzugsgebieten sind Stadt-Landingpages („Physiotherapie Essen", „Physiotherapie Bochum") ein bewährter Hebel. Das Risiko: Doorway Pages – zehn Seiten mit identischem Text, in dem nur der Stadtname getauscht wird. Google erkennt das und wertet es ab. Eine lokale Landingpage braucht echten lokalen Bezug: Anfahrt, Einzugsgebiet, lokale Referenzen, regionale Besonderheiten. Wie ich das für meine eigene Website löse, siehst du an SEO Freelancer Köln und SEO Freelancer Dortmund – gleiche Struktur, unterschiedlicher Inhalt.

Erfolg messen

Eine Landingpage hat zwei Kennzahlen: Rankings und Klicks aus der Search Console (kommt Traffic?) und die Conversion-Rate (wird daraus eine Anfrage?). Eine Seite mit 500 Besuchern und null Anfragen hat ein Inhalts- oder Vertrauensproblem. Eine Seite mit 20 Besuchern und drei Anfragen ist ein Erfolg, der mehr Traffic verdient. Beides zusammen entscheidet, ob eine Landingpage funktioniert – nicht die Position allein.

Kurz gesagt: Eine Landingpage beantwortet eine Suchanfrage vollständig und führt zu genau einer Handlung. Alles, was davon ablenkt, gehört nicht auf die Seite.
FAQ

Häufige Fragen zu Landingpages

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

So lang, dass die Suchanfrage vollständig beantwortet ist, und so kurz, dass nichts Überflüssiges ablenkt. Für Dienstleistungsseiten sind 800 bis 1.500 Wörter typisch, für Produkt-Landingpages oft weniger. Die Top-10-Ergebnisse für dein Keyword zeigen, welche Tiefe Google erwartet.

Braucht eine Landingpage eine Navigation?

Eine SEO-Landingpage ja – sie ist Teil der Website und profitiert von interner Verlinkung. Eine reine Anzeigen-Landingpage kann ohne Navigation auskommen, damit nichts vom Call-to-Action ablenkt.

Wie viele Landingpages braucht ein kleines Unternehmen?

Eine pro Kernleistung, eventuell eine pro wichtiger Region. Für einen Handwerksbetrieb mit drei Leistungen und zwei Einzugsgebieten sind das drei bis fünf Seiten. Mehr bringt erst etwas, wenn diese ranken und Anfragen liefern.

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